Piraten, Twitter, #JBK und die Generation C64

23. September 2009 gabriel Keine Kommentare

Heute Abend gab es eine sehr interessant zusammen gesetzte Runde bei JBK im ZDF. Unter anderem mit Steffen Seibert, Dieter Kronzucker und Wolf von Lojewski in der Runde. Bei der Studio-Sonntagsfrage kamen die Piraten auf 6,8% – immerhin (”Begründung”: “…es sind ja auch ganz viele Jugendliche hier…”).

Völlig versagt hat JBK als er das erste Mal dem “Medium” Twitter (”…ich erkläre an Eides statt, dass ich das noch nie vorher gemacht habe…”) in Berührung gebracht wurde. Sein Fazit sinngemäß: Is nix, kann nix, blöd, werde ich nie wieder anfassen. Auf Twitter überschlugen sich auch gleich die Hashtags in der Kombination: #jbk #umschalten und #fail. Na ja, was man nicht kennt und nicht sieht existiert eben für manche nicht – ebenso wenig wie die Piraten, die man entweder kennt und wählen wird oder noch nie etwas von ihnen gehört hat.

All denjenigen, die immer noch nicht so ganz verstanden haben, worum es eigentlich geht, sei dieses Video ans Herz gelegt, dass ich auf Peter’s Blog gefunden habe und es hier auch veröffentlichen möchte:

Konstanz hat 7.560 Facebook-Nutzer

14. Mai 2009 gabriel 2 Kommentare

Konstanz hat 7.560 Facebook-Nutzer

Das findet man jedenfalls heraus, wenn man sich durch die Menüs zur Schaltung von Werbung klickt. Damit kann man noch ganz andere nette Spielchen machen. Z.B. kann man sich anzeigen lassen, wer davon verheiratet, single, verlobt, Männlein oder Weiblein ist.

Das sind natürlich nur Zahlen, die auf den Nutzern beruhen, die das auch angegeben haben, aber in Netzwerken wie Facebook tun das ja die meisten – Wahrheitsgemäß.

Wer sind Deine User - Facebook?

So sieht das dann aus, wenn man mal wissen will, wie viele in der eigenen Stadt denn schon vernetzt sind.

Ach ja – und was kann man jetzt damit machen? – Genau: Werbung. Ich kann allen Konstanzern eine persönliche Nachricht zukommen lassen.

Facebook hat 80 Bundestagsabgeordnete - bisserl wenig, oder?
Das mit der “persönlichen Nachricht” geht übrigens auch mit den 80 Bundestagsabgeordneten *hihihi*…

Direkte Demokratie – über die Hintertür?! – den würde ich wählen!

27. April 2009 gabriel Keine Kommentare

Seit ich mich erinnern kann, über Politik zu reden wird immer wieder über das Thema “Direkte Demokratie” diskutiert. Die einen meinen, man könne wichtige Entscheidungen nicht in die Hand der Masse legen, denn diese hätte keine wirklich fundierte Entscheidungskompetenz und würden den Bedürfnissen der Minderheiten nicht gerecht werden, die Anderen meinen, es sei das einzige Allheilmittel gegen Politikverdrossenheit und die Schweiz hätte ihre lange Erfolgsgeschichte diesem System zu verdanken. In meinen Augen liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.

Das Problem mit dem jetzigen System der repräsentativen Demokratie ist, dass die Bürger sich immer weniger repräsentiert fühlen und das zu einer Politikverdrossenheit die sich in einer immer niedrigeren Wahlbeteiligung ausdrückt, führt. Der Wahlkampf in den USA hat gezeigt, dass wieder mehr Wähler mobilisiert werden können, wenn man “direkt” mit ihnen kommuniziert (Twitter, personalisierte SMS etc.) und sie das Gefühl bekommen, gehört zu werden und ein Teil des Entscheidungsprozesses zu sein. Auch neuere Massenphänomene wie Twittern und Bloggen drücken das Bedürfnis der Menschen aus, am Geschehen teil zu nehmen und nicht mehr nur passiv zu beobachten.

Man kann – ebenfalls so lange ich mich zurück erinnern kann – Initiativen zur Einführung einer Direkten Demokratie beobachten, die jedoch meist alle entweder ganz gescheitert sind, mangels Interesse im Sande verlaufen sind oder immer noch auf Sparflamme vor sich hin dümpeln. Es hat den Menschen anscheinend auch nie so auf den Nägeln gebrannt, dass sich wirklich eine große Masse um das Thema gekümmert hat.

Ich finde das Thema trotzdem nach wie vor spannend aber bin auch der Ansicht, dass die Einführung einer solchen Demokratieform einen viel zu großen Umbruch darstellen würde, als dass sich die etablierten, amtierenden Mächtigen dafür stark machen könnten (oder wollten), noch dass eine Bewegung aus dem Volk Chancen hätte, mehr direkt-demokratische Elemente mit den jetzigen Machthabern in unserem doch recht eingefahrenen System zu erstreiten.

Mein Idee sieht ein bisschen anders aus und wirft nicht gleich ein ganzes System (was ja trotz allem doch einigermaßen gut funktioniert) über den Haufen. Ich stelle mir folgendes vor:

Ein Abgeordneter, der ein Mandat im Bundestag (oder in einem anderen demokratischen Gremium) hat, verpflichtet sich öffentlich, ausschließlich so zu stimmen, wie es seine Wähler für die jeweilige Entscheidung mehrheitlich von ihm wünschen. Eigentlich ganz einfach und eigentlich ja auch auch irgendwie selbstverständlich (obwohl es momentan ja nicht so läuft).
Dazu würde ein (recht einfach zu bauendes) System geschaffen werden, mit dem jeder (Berechtigte) zu dem jeweils zur Abstimmung stehenden Thema einmal im abstimmen könnte. Dieses System besteht aus einem webbasierendes Abstimmungssystem. Hier werden gleichzeitig alle relevanten Informationen, die benötigt werden, um sich über das Thema, welches zur Abstimmung steht, zu informieren, bereit gestellt. Es werden auch Diskussionsforen zum Thema angeboten, damit diejenigen, die Abstimmen sollen, auch untereinander Meinungen austauschen können.

Für den Abgeordneten hätte so ein System und das Bekenntnis dazu mehrere Vorteile. Zum einen währe er damit ein wirklicher Repräsentant seiner Wähler und könnte sich in der Diskussion immer darauf berufen. Keine “Umfragewerte” mehr, kein “tappen im Dunkeln”, kein “Erraten der Wählermeinung” mehr. Das nächste, das für ihn von Nutzen währe, währe (zumindest wenn er der Erste ist, der sich dazu bekennt) eine gewisse öffentliche Aufmerksamkeit und parteiübergreifende Wählerstimmen von Wählern aller Parteien, denn er ist ja nun “Ideologiefrei”.

Ich fände das ein spannendes Experiment, bei dem es sehr viel zu gewinnen und im Verhältnis dazu wenig zu verlieren gibt.
Also liebe Abgeordnete, wer macht den ersten Schritt?

Diesen “Direkten Demokraten” würde ich wählen – egal welcher Partei er angehört!

Spenden auf Autopilot – ohne dass man es merkt

2. April 2009 gabriel Keine Kommentare

Jeder sollte/möchte doch in irgend einer Form etwas für einen guten Zweck spenden. Man bekommt oft Anfragen, in der Post oder sieht Spendenaufrufe im Fernsehen. Mal spendet man etwas mal nicht.

Eine  ganz neue, einfache und “kostenneutrale” Art des Spendens für einen guten Zweck habe ich nun für mich gefunden: Ich kaufe recht viel bei Amazon ein. Nun gibt es ein Plugin, dass man in den Firefox integrieren kann, dass einem bei jedem Amazon-Kauf über eine bestimmte URL leitet, und so das Porjekt www.laafi.at (führt Gesundheitsprojekt in Burkina Faso durch) einen Spendenbeitrag von Amazon erhällt, ohne dass es einen selber mehr kostet.

Hier das Projekt: www.laafi.at

Hier der Link zu dem Firefox-Plugin: www.laafi.at/amazon

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Warum die FritzBox mit in den Urlaub muss

19. Dezember 2008 gabriel 2 Kommentare

Die Einen werden mich für verrückt halten, die Anderen werden denken: “Geile Idee, würde ich auch so machen”.

Wir sind den ersten Tag im Urlaub in Österreich und ich habe meine komplette Informationsinfrastruktur hier aufgebaut. Naja, komplett ist übertrieben, aber wie andere Leute die Umgebung erkunden erkunde ich erst mal, wie man am neuen Ort am besten Daten ins und aus dem Internet bekommt.

Ausland mit Roamingkoten, das ist die erste Herausforderung. Im eigenen Land ist das ja meist nicht so problematisch, solange man sich im eigenen Mobilfunknetz befindet und sich nicht gerade mitten in der Pampas befindet reicht es immer mal für die Datenkommunikation mit dem “Mobilen drahtlosen Handfernsprecher”.

Also: Im Internet gesucht und auch was  gefunden: bei Aldi (in Öschiland heisst das Hofer) gibt es eine UMTS-Prepaid Karte mit einem GB Daten für 19.95. Das sind Welten gegenüber dem Vorjahr. Damals hab ich mit Mühe und Not eine Prepaid-Karte mit 10 MB(!) für 10 Euronen gefunden. Den passenden UMTS-USB-Stick bei Amazon bestellt, auf der Fahrt ins Skigebiet extra einen “kleinen” Umweg zum (nun auch) DatenDiskounter gemacht und das ganze zum Laufen gebracht. Leider war die Übertragungsrate nicht zufriedenstellend, denn anscheinend ist das Netz hier entweder nicht richtig ausgebaut oder die Software auf dem Mac kann das USB-Gerät nicht dazu überreden, UMTS statt GSM zu verwenden.

Auf jeden Fall sind wir in einem der Hotels, die Peter in seinem Blogpost zu Recht für WLAN-Preise kritisiert hat. Egal:Wenn man “keine Wahl” hat, dann blecht man eben und so zahlte ich dann 28 Euro für ein “Wochenticket”. Das ganze hatte natürlich auch einen zwei Haken: Zum ersten war das Datenvolumen auf 1GB beschränkt (also nix mit YouTube die ganze Nacht) und der zweite Haken war, dass es auf dem Login/Passwort-Zettel hieß, dass der Tarif auf einen Computer beschränkt sein. Das hieße, dass ich meinen Computer mit meiner Frau teilen müsste (völlig inakzeptabel!), auf unsere Handys keine Pushmail funktionieren würde (damit könnte man ja noch so einigermaßen leben), aber das dümmste währe, dass VoiP an einem normalen Telefon nicht richtig funktionieren würde.

Also ging’s ans Basteln: Wenn der Tarif auf einen Computer begrenzt ist, heisst das im Klartext, dass der Server die MAC-Adresse speichert und nur diese zulässt. Warum dann eine MAC-Adresse eines Computers nehmen? Und so baute ich dann folgende Konstruktion: FritzBox an das LAN gehängt, Laptop an die FritzBox und dann den Browser aufgerufen und das erste Mal die Zugangsdaten eingegeben. Somit war die MAC-Adresse von der FritzBox freigeschaltet und alle waren glücklich.

Vorher wurde die FritzBox noch folgendermaßen konfiguriert

  • Erweiterte Einstellungen -> InternetInternet -> ZugangsdatenZugangsdaten
  • Anschluss: Internetzugang über LAN 1
  • Betriebsart: Internetverbindung selbst aufbauen
  • Zugangsdaten: Zugangsdaten werden nicht benötigt (IP)
  • Verbindungseinstellungen:

Das hoteleigene Telefon steckt nun in der RJ11-Buchse der FritzBox und ich kann (dank sipgate.de) ganz normal damit raustelefonieren und angerufen werden, also ob ich zuhause währe (ohne Roaming oder sontige Abzocke der Telefonprovider).

Die DreamBox (auf der ich von Zuhause noch ein paar aufgenommene Filme auf der Festplatte habe, die ich noch nicht angesehen habe) auf dem Hotelfernseher und per Scart-Kabel am diesem angeschlossen. Per Netzwerkkabel ist sie natürlich auch an der FritzBox angeschlossen.

Unsere Handys können nun auch wieder Pushmail (MfE) und das Signal reicht sogar bis runter in die Hotellobby.

Verrückte Welt…

Die Matrix ist so komplex wie die Windowswelt

2. Dezember 2008 gabriel Keine Kommentare

…oder war der Film so erfolgreich, weil die Matrix der echten Welt so nahe kommt?

Computer sind komplexe Systeme, dass haben bestimmt schon die meisten festgestellt. Dass sie gerne mal abstürzen und nicht immer das tun, was man gerne von Ihnen erledigt hätte, wissen wir – denke – ich auch schon alle. Wie im richtigen Leben auch.

Gerne wird das auf das auf Mr. Gates geschoben, der sein Handwerk offensichtlich nicht richtig erledigt hat. Aber wahrscheinlich ist uns das Microsoft-System so ans Herz gewachsen, weil es sich genau so verhält, wie im echten Leben.

Was wäre wenn es sich so verhaten würde (oder auch tut) wie ein Windows-System!? – Gugst du hier:

N-joy.

P.S.: Ich benutze zwar in letzter Zeit sehr viel einen Apfelcomputer, aber meinene Windose möchte ich trotzdem nicht missen.

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Bankenkriese und Immobilien: Inflation oder Wertsteigerung?

7. Oktober 2008 gabriel 1 Kommentar

Die Bankenkriese ist in aller Munde und wird uns vermutlich auf die ein- oder andere Weise alle betreffen. Wir können zwar nicht besonders viel beeinflussen, aber es zeigt uns auf einmal, wie vernetzt und globaliesiert wir mit dem Rest der Welt sind. Die Regierungen legen Rettungsprogramme auf, die das schlimmste abwenden sollen, ob das gut ist oder nicht, ob das langfristig die richtige Entscheidung ist, wird sich erst noch zeigen. Es ist im Moment die einzige Alternative, die sinnvoll erscheint. Im besten Fall kostet es uns keine Steuergelder und im schlimmsten Fall müssen die Steuerzahler die Zeche bezahlen. Was jedoch schon jetzt sicher ist, so oder so, wird es die Inflation, die sowieso schon höher ist, als die offizielle Statistik uns verkaufen möchte, ist, weiter anheizen.

Wenn der Staat sich einmischt und so viel Geld bereitstellen muss, gibt es nur zwei Möglichkeiten dies zu tun:

  1. Entweder er leiht sich das Geld auf dem Kapitalmarkt mit der Folge, dass die (realen Markt-) Zinsen steigen
  2. oder er (bzw. die “unabhängige” Zentralbank) druckt Geld, mit der Folge, dass die Inflation weiter angeheizt wird.

Im ersten Fall muss sich die Zentralbank dann überlegen, ob sie ihre Zinspolitik nachzieht, was wiederum Konsequenzen für die Konjunktur hat oder ob sie versucht, am Markt vorbei, die Zinsen politisch fest zusetzten. Was dann passieren kann, haben wir ja in den letzten Jahren in Japan erlebt!

Im zweiten Fall heizt sie die Inflation weiter an – und wenn man diese “richtig” berechnet (siehe unten) dann sind wir auf dem Weg zu einer Hyperinflation.  Das dies auch für uns nicht unmöglich ist zeigt der Wikipedia-Artikel (insbesondere der untere Teil mit Beispielen aus unserer Zeit).

Offiziell haben wir zwischen 1,5 und 3% Inflation – wenn man es nach dem Warenkorbmodell berechnet. Wenn man die Inflation aber aus dem Verhältnis aus Wirtschaftsleistung und Geldmenge (M3) berechnet ergeben sich für die letzten Jahre ganz andere Zahlen – und zwar die Zahlen, die wir alle seit der Einführung des Euro gespürt haben: zwischen 5% und 6%.

Als ich letztens über diese Berechnungsmethode gelesen Habe, kamen mir die vielen Diskussionen, die ich über die Teuerungsrate seit der Euroeinführung geführt habe, in den Sinn, deren durchgehender Tenor war, das die offiziellen 2% einfach nicht sein können und die Menschen eine viel höhere Teuerungsrate spüren. Es kommt eben immer darauf an, welches mathematische Modell man zugrunde legt – und dass diese Modelle falsch oder unvollständig sein können, bekommen wir ja alle gerade zu spüren.

Jetzt aber noch ein Gedanke zu den Immobilien: Die Preissteigerungen der Immobilien werden weder von der Zentralbank in ihrer Zinspolitik berücksichtigt, noch werde die Immobilienpreise für die Berechnung der Inflation nach der Warenkorbmethode herangezogen. Bei Immobilien – und deren Preissteigerung -  merkt man die Inflation aber am ehesten – gleich gefolgt von den Rohstoffpreisen.

Ich habe noch nie jemand über seine (oder eine andere) Immobile sagen hören, “Oje, die Inflation ist so hoch, dass mein Haus/meine Wohnung nun einen höheren Preis auf dem Markt erzielt”. Vielmehr hört man meist: “Meine Immobilie ist jetzt viel mehr Wert, sie hat an Wert zugenommen und hat damit eine tolle Rendite erzielt”. Aber – stimmt das denn? Meiner Meinung nach nicht. Wir sehen (oder wollen) dort nicht sehen, dass es die Inflation ist und verkaufen uns die Preissteigerung als “Gewinn” ohne genauer hin zu sehen, weil die “offiziellen Zahlen” eben diese Teile des Marktes nicht erfassen.

Genau dieses Denken hat zu der falschen “Berechnung”/”Bewertung” der Immobilienpreise in den USA geführt, mit denen die ganze Kriese anfing.

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Videoqualität bei youtube

3. Oktober 2008 gabriel 3 Kommentare

Endlich habe ich es geschafft, ein kurzes Video zu erstellen, in dem man unsere Ferienwohnung von innen betrachten kann. Ist zwar schon das Ende der Saison, aber die nächste komme bestimmt.

Geschnitten, ein bisschen Musik darunter gelegt und dann sollte es bei youtube gespeichert und einfach eingeunden werden. Gedacht, getan, aber das Ergebnis hat mich garnicht überzeugt. Miserable Qualität des Videos, die kleine Schrift der Untertitel kaum lesbar.

Beim recherchieren habe ich rausefunden, dass youtube noch alte Codecs für flash7 verwendet, aber es inzwischen möglich ist, die Videos auch in höherer Qualität abzuspielen.Das funktioniert so:

  • Entweder über den Link “ In hoher Qualität ansehen” (das ist nichts besonderes, denn es bleibt damit dem Benutzer überlassen, diesen Link zufällig zu finden
  • Mit dem URL-Parameter &fmt=18 der an dieVidoe-URL angehängt wird (z.B. so: http://de.youtube.com/watch?v=OrWJWlk99wE&fmt=18)
  • Beim Video einbetten wird es schon schwieriger. Dazu habe ich folgenden Code gefunden:
<object width="425" height="355"><param name="movie"
value="http://www.youtube.com/v/OrWJWlk99wE&ap=%2526fmt%3D18">
</param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed
src="http://www.youtube.com/v/OrWJWlk99wE&ap=%2526fmt%3D18"
type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent"
width="425" height="355"></embed></object>

Wobei OrWJWlk99w natürlich durch den Code von Eurem Video ersetzt werden muss.
Hier nun einmal der Vergleich:

Video in normaler Qualitiät

Video in höherer Qualität

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Das erste mal auf einen BarCamp! – Wie? – BarWas??

29. September 2008 gabriel 3 Kommentare

Heute war mal wieder etwas neues und Spannendes angesagt: Ein BarCamp!

Und zwar dieses hier in Stuttgart: BarCamp Stuttgart

Was ist denn das? – Das fragte ich mich von ein paar Wochen auch noch. Ich musste es mir auch zweimal erklären lassen, bis ich es verstand – aber dann machte es sofort diesen besonderen “Klick” bei dem man denkt: “Wow, genial, warum gibt es so etwas erst jetzt auf meinem Radar bzw. in der Welt” und “Warum hat niemand früher dese Idee gehabt”.

Was ist das denn nun? Hier eine kurze Erklärung:

Ein BarCamp ist eine Veranstaltung – oder eine Art Tagung, bei der es – außer einem groben Thema – keine Vorgaben gibt. Jeder, der möchte, kann einen Vortrag (sog. Session) halten. Am Anfang wird in einer kurzen Runde kund getan, wer gerne was vortragen möchte und mit Handzeichen Interesse bekundet (oder eben auch nicht). Dann werden die Vortragsvorschläge auf einen Zettel geschrieben und an einer Pinnwand  den entsprechenden Räumen und Zeiten, die zur Verfügung stehen, zugeordnet.

Die einzige Regel, die es gibt, lautet: Nicht kritisieren, sondern besser machen.

Der Begriff BarCamp kommt nicht von der “Bar” (Trinken / Tresen) sondern hat eine lustige Geschichte: In der Informatik gibt es die Begriffe “foo” und “bar”. Sie werden als sog. “metasyntaktische Variablen” verwendet. D.h. Variablen die keine Bedeutung und keinen Inhalt haben. Immer wenn etwas getestet werden soll, aber noch keine Daten vorhanden sind, wird “foo” und “bar” gerne benutzt.

Tim O’Reilly ist der Erfinder des FooCamps, das genauso funktioniert, wie das gerade beschriebene BarCamp. Da man dafür jedoch vom O’Reilly Verlag eingeladen werden musste, etablierte sich ein der abgewandelte Begriff des BarCamps. Analog zu den Begriffen “Copyright” und “Copyleft”.

Ich habe mich dort in dieser Atmosphäre unter den Teilnehmern sehr wohl gefühlt und es war sicher nicht das letzt Mal, dass ich auf einem BarCamp war.

Vielen Dank, Peter, für’s Anregen und für’s Mitnehmen!

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Mapping Openstreetmap (OSM) mit dem Nokia E90

18. September 2008 gabriel Keine Kommentare

Einem echten Datenjunkie wie mir fällt es nicht immer leicht, mich zu motivieren nach draußen zu gehen, obwohl ich weiß, dass es mir eigentlich gut tun würde, an der frischen Luft zu sein. Vielleicht hat sich das zumindest temporär geändert, denn ich habe ein neues Spielzeug entdeckt, dass mit Daten und frischer Luft zu tun hat: Mapping für die Openstreetmap.

Ich brauchte keine neue Hardware oder Software, alles, was dazu nötig war, besitze ich bereits: Einen Computer mit Internetzugang (is’ ja klar), ein Handy mit GPS (natürlich einen Communicator E90!) und ein Fahrrad (mit als Handyhalterung umfunktionierter Kartenhalterung). Die Software, zum aufzeichnen der Geodaten gibt’s von Nokia kostelos und heisst SportsTracker.

Nun los auf’s Fahrrad, vorher den Akku laden nicht vergessen, da GPS immer ein bischen mehr Strom braucht, den SportsTracker anschmeißen und munter durchs Dorf radeln. Nicht vergessen, sich die Straßennamen zu notieren, damit man anschließend auch noch weiß, welche Linie zu welcher Straße gehört.

Sobald man keine Lust mehr auf den vielen Sauerstoff hat (größter Feind des echten Nerd: Sonnenlicht, Sauerstoff und das Gebrüll der Vögel :-) ) kann man nun mit gutem Gewissen (ja, man hat sich in der freien Natur bewegt!) an die Datenschleuder zurückkehren und die Daten aus dem Handy als .gpx exportieren.

Der Mac kann dann die Datei aus dem Handy direkt in die OSM hochladen und man erhält gleich einen Pfad, dem entlang man nun die Straßen nachzeichnen, benennen und beschreiben kann. Eine detailierte Anleitung findet sich hier.

Jeden Mittwoch werden die neuen Straßen, die die Benutzer eingetragen haben, in die offizielle Karte übernommen. Das ist ein nettes Gefühl!

Viel Spaß beim Mappen.

Wer noch nicht so genau weiß, warum es die OSM gibt und warum das ein tolles Projekt ist, dem seien die Blogartikel von Peter Eich zum Thema OSM ans Herz gelegt.

GPS-Track aus dem E90