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	<title>Gabriel Schreiber’s Blog &#187; Piraten</title>
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	<description>Yet Another Blog from the Lake</description>
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		<title>Piraten, Twitter, #JBK und die Generation C64</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 22:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabriel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Generation C64]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute Abend gab es eine sehr interessant zusammen gesetzte Runde bei JBK im ZDF. Unter anderem mit Steffen Seibert, Dieter Kronzucker und Wolf von Lojewski in der Runde. Bei der Studio-Sonntagsfrage kamen die Piraten auf 6,8% &#8211; immerhin (&#8220;Begr&#252;ndung&#8221;: &#8220;&#8230;es sind ja auch ganz viele Jugendliche hier&#8230;&#8221;).
V&#246;llig versagt hat JBK als er das erste Mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Abend gab es eine sehr interessant zusammen gesetzte Runde bei <a title="JBK" href="http://jbk.zdf.de/" target="_blank">JBK</a> im ZDF. Unter anderem mit Steffen Seibert, Dieter Kronzucker und Wolf von Lojewski in der Runde. Bei der Studio-Sonntagsfrage kamen die Piraten auf 6,8% &#8211; immerhin (&#8220;Begr&#252;ndung&#8221;: &#8220;&#8230;es sind ja auch ganz viele Jugendliche hier&#8230;&#8221;).</p>
<p>V&#246;llig versagt hat JBK als er das erste Mal dem &#8220;Medium&#8221; Twitter (&#8220;&#8230;ich erkl&#228;re an Eides statt, dass ich das noch nie vorher gemacht habe&#8230;&#8221;) in Ber&#252;hrung gebracht wurde. Sein Fazit sinngem&#228;&#223;: Is nix, kann nix, bl&#246;d, werde ich nie wieder anfassen. Auf Twitter &#252;berschlugen sich auch gleich die Hashtags in der Kombination: #jbk #umschalten und #fail. Na ja, was man nicht kennt und nicht sieht existiert eben f&#252;r manche nicht &#8211; ebenso wenig wie die Piraten, die man entweder kennt und w&#228;hlen wird oder noch nie etwas von ihnen geh&#246;rt hat.</p>
<p>All denjenigen, die immer noch nicht so ganz verstanden haben, worum es eigentlich geht, sei dieses Video ans Herz gelegt, dass ich auf <a href="http://www.bodenseepeter.de/2009/09/22/social-media-auch-im-tourismus/">Peter</a>&#8217;s Blog gefunden habe und es hier auch ver&#246;ffentlichen m&#246;chte:</p>
<p align="center"><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/sIFYPQjYhv8" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/sIFYPQjYhv8" /></object></p>
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		<title>Direkte Demokratie &#8211; &#252;ber die Hintert&#252;r?! &#8211; den w&#252;rde ich w&#228;hlen!</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 13:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>gabriel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abstimmung]]></category>
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		<category><![CDATA[Wahlbeteiligung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ich mich erinnern kann, &#252;ber Politik zu reden wird immer wieder &#252;ber das Thema &#8220;Direkte Demokratie&#8221; diskutiert. Die einen meinen, man k&#246;nne  wichtige Entscheidungen nicht in die Hand der Masse legen, denn diese h&#228;tte keine wirklich fundierte Entscheidungskompetenz und w&#252;rden den Bed&#252;rfnissen der Minderheiten nicht gerecht werden, die Anderen meinen, es sei das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich mich erinnern kann, &#252;ber Politik zu reden wird immer wieder &#252;ber das Thema &#8220;Direkte Demokratie&#8221; diskutiert. Die einen meinen, man k&#246;nne  wichtige Entscheidungen nicht in die Hand der Masse legen, denn diese h&#228;tte keine wirklich fundierte Entscheidungskompetenz und w&#252;rden den Bed&#252;rfnissen der Minderheiten nicht gerecht werden, die Anderen meinen, es sei das einzige Allheilmittel gegen Politikverdrossenheit und die Schweiz h&#228;tte ihre lange Erfolgsgeschichte diesem System zu verdanken. In meinen Augen liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.</p>
<p>Das Problem mit dem jetzigen System der repr&#228;sentativen Demokratie ist, dass die B&#252;rger sich immer weniger repr&#228;sentiert f&#252;hlen und das zu einer Politikverdrossenheit die sich in einer immer niedrigeren Wahlbeteiligung ausdr&#252;ckt, f&#252;hrt. Der Wahlkampf in den USA hat gezeigt, dass wieder mehr W&#228;hler mobilisiert werden k&#246;nnen, wenn man &#8220;direkt&#8221; mit ihnen kommuniziert (Twitter, personalisierte SMS etc.) und sie das Gef&#252;hl bekommen, geh&#246;rt zu werden und ein Teil des Entscheidungsprozesses zu sein. Auch neuere Massenph&#228;nomene wie Twittern und Bloggen dr&#252;cken das Bed&#252;rfnis der Menschen aus, am Geschehen teil zu nehmen und nicht mehr nur passiv zu beobachten.</p>
<p>Man kann &#8211; ebenfalls so lange ich mich zur&#252;ck erinnern kann &#8211; Initiativen zur Einf&#252;hrung einer Direkten Demokratie beobachten, die jedoch meist alle entweder ganz gescheitert sind, mangels Interesse im Sande verlaufen sind oder immer noch auf Sparflamme vor sich hin d&#252;mpeln. Es hat den Menschen anscheinend auch nie so auf den N&#228;geln gebrannt, dass sich wirklich eine gro&#223;e Masse um das Thema gek&#252;mmert hat.</p>
<p>Ich finde das Thema trotzdem nach wie vor spannend aber bin auch der Ansicht, dass die Einf&#252;hrung einer solchen Demokratieform einen viel zu gro&#223;en Umbruch darstellen w&#252;rde, als dass sich die etablierten, amtierenden M&#228;chtigen daf&#252;r stark machen k&#246;nnten (oder wollten), noch dass eine Bewegung aus dem Volk Chancen h&#228;tte, mehr direkt-demokratische Elemente mit den jetzigen Machthabern in unserem doch recht eingefahrenen System zu erstreiten.</p>
<p>Mein Idee sieht ein bisschen anders aus und wirft nicht gleich ein ganzes System (was ja trotz allem doch einigerma&#223;en gut funktioniert) &#252;ber den Haufen. Ich stelle mir folgendes vor:</p>
<p>Ein Abgeordneter, der ein Mandat im Bundestag (oder in einem anderen demokratischen Gremium) hat, verpflichtet sich &#246;ffentlich, ausschlie&#223;lich so zu stimmen, wie es seine W&#228;hler f&#252;r die jeweilige Entscheidung mehrheitlich von ihm w&#252;nschen. Eigentlich ganz einfach und eigentlich ja auch auch irgendwie selbstverst&#228;ndlich (obwohl es momentan ja nicht so l&#228;uft).<br />
Dazu w&#252;rde ein (recht einfach zu bauendes) System geschaffen werden, mit dem jeder (Berechtigte) zu dem jeweils zur Abstimmung stehenden Thema einmal im abstimmen k&#246;nnte. Dieses System besteht aus einem webbasierendes Abstimmungssystem. Hier werden gleichzeitig alle relevanten Informationen, die ben&#246;tigt werden, um sich &#252;ber das Thema, welches zur Abstimmung steht, zu informieren, bereit gestellt. Es werden auch Diskussionsforen zum Thema angeboten, damit diejenigen, die Abstimmen sollen, auch untereinander Meinungen austauschen k&#246;nnen.</p>
<p>F&#252;r den Abgeordneten h&#228;tte so ein System und das Bekenntnis dazu mehrere Vorteile. Zum einen w&#228;hre er damit ein wirklicher Repr&#228;sentant seiner W&#228;hler und k&#246;nnte sich in der Diskussion immer darauf berufen. Keine &#8220;Umfragewerte&#8221; mehr, kein &#8220;tappen im Dunkeln&#8221;, kein &#8220;Erraten der W&#228;hlermeinung&#8221; mehr. Das n&#228;chste, das f&#252;r ihn von Nutzen w&#228;hre, w&#228;hre (zumindest wenn er der Erste ist, der sich dazu bekennt) eine gewisse &#246;ffentliche Aufmerksamkeit und partei&#252;bergreifende W&#228;hlerstimmen von W&#228;hlern aller Parteien, denn er ist ja nun &#8220;Ideologiefrei&#8221;.</p>
<p>Ich f&#228;nde das ein spannendes Experiment, bei dem es sehr viel zu gewinnen und im Verh&#228;ltnis dazu wenig zu verlieren gibt.<br />
Also liebe Abgeordnete, wer macht den ersten Schritt?</p>
<p>Diesen &#8220;Direkten Demokraten&#8221; w&#252;rde ich w&#228;hlen &#8211; egal welcher Partei er angeh&#246;rt!</p>
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