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Archive for the ‘Allgemein’ Category

Alles hat seinen Preis. Oder doch nicht?!

09 Feb

“Alles hat seinen Preis” – ein beliebter und bekannter Spruch, der auch meine Denk- und Argumentationsweise bestimmte.

Wenn ich am Strand liege, dann muss ich damit bezahlen, dass ich nicht gleichzeitig arbeiten kann, nicht zur selben Zeit beim Skifahren sein oder kann nicht zur selben Zeit Erfahrungen beim Gleitschirmfliegen sammeln kann. Ich kann auch nicht zur gleichen Zeit mit einer Sache Geld verdienen (Betrag X) und gleichzeitig mit einer anderen Sache auch Geld verdienen (Betrag gößer X).

So die logische Begründung des Spruchs. Aber das ist nur eine Sichtweise der Zusammenhänge. Diese Sichtweise impliziert, dass ich, nachdem ich etwas getan habe, weniger habe als vorher, denn ich habe ja mit etwas dafür bezahlt, nämlich mit den Dingen, die ich, während ich Sache A gemacht habe, nicht tun konnte.

Ist das wirklich so?

Zurück zum obigen Beispiel. Wenn ich am Strand liege, erhole ich mich höchstwahrscheinlich und lese ein gutes Buch. Ich bin also anschließend erholter als vorher und weiß mehr also vor dem Strandaufenthalt (durch das gute Buch). Ich habe also etwas dazu gewonnen. Wenn jetzt noch die Bewertung des “mehr” unterm Strich höher ausfällt als der “Preis”, dann habe ich nicht dafür bezahlt, sondern habe etwas (umsonst?) bekommen!

Diese Sichtweise funktioniert nicht nur abstrakt, sondern sie funktioniert auch monetär. Dazu muss man zwischen “Assets” und “Liabilities” unterscheiden (vgl. definition Robert Kiyosaki): Assets = Dinge die Geld in meinen Geldbeutel tun, Liabilities = Dinge, die Geld aus meinem Geldbeutel absaugen. Wenn ich nun die “richtigen” Dinge kaufe, kosten Sie mich nichts, sondern machen mich wohlhabender (z.B. eine Immobilie, die mehr Miete abwirft, als sie Zinsen kostet).

Fazit: Nur manche Dinge “haben ihren Preis”, die anderen machen mich “reicher” und sind völlig umsonst. Deshalb ist der Spruch “Die schönsten Dinge im Leben sind umsonst” nicht nur wahr, sondern er müsste eigentlich lauten “Die schönsten Dinge im Leben sind nicht nur umsonst, sondern sie bereichern Dich”.

 
 

Nicht beantwortete Freundschaftsanfragen auf Facebook finden und abbrechen

08 Nov

Ist Euch schon mal aufgefallen, dass es auf Facebook keine Möglichkeit gibt, heraus zu finden, welchen Leuten man eine Freundschaftsanfrage geschickt hat?

Die einzige Möglichkeit besteht darin, sich daran zu erinnern, wem man die Anfrage geschickt hat, die Seite erneut auf zu rufen und dann auf dieser Seite die Anfrage ab zu brechen. Es gibt jedoch keine Möglichkeit eine Übersicht über alle verschickten Freundschaftsanfragen auf der FB-Seite zu sehen.

Mit einem Trick kann man sie jedoch dennoch wieder finden:

  • Kontoeinstellungen
  • Lade eine Kopie deiner Facebook-Daten herunter.
  • erweitertes Archiv
  • Archiv herunterladen

Nach einer Weile bekommt ihr dann eine Mail mit dem Link zu dem Archiv. Darin befindet sich eine .zip-Datei. Dort drinnen ist eine .html-Datei enthalten, die ihr mit dem Browser öffnen könnt. Etwa auf der Mitte des Menüs befindet sich der Punkt “Offenstehende Freundschaftsanfragen”. Dort könnt ihr alle Namen sehen, bei denen noch offen stehende Freundschaftsanfragen vorhanden sind. Diese müsst ihr dann einzeln über die Suche ansurfen und die Anfrage dort löschen.

 
 

Typo3 Backend: stdWrap in eigner Funktion nutzen

11 Apr

Um in einen Aufruf einer php-Funktion in einer eigenen Extension das “Schweizer Messer” ‘’stdWrap” nutzen zu können bedarf es einiger – nicht wirklich gut dokumentierter – Kniffe. Beispielsweise ist es sinnvoll, einen Wrap um ein eigenes Feld setzen zu können, ohne dass dies im PHP-Code hardkodiert werden muss, oder ein Template genutzt und geparst werden muss.

Und so funktioniert es.
Wir verwenden im Beispiel ein Typoscript, dass eine eine userFunc aufruft und ”apptitle” als Parameter wrappen soll.

  10 = USER_INT
  10 {
    	userFunc = tx_lpiphone_pi2->getXMLValue
    	apptitle.stdWrap.dataWrap = <apptitle updated="{field:tstamp}">|</apptitle>
  }

Zuerst sucht man sich das entsprechende Element aus dem Konfigurationsarray.

 function FUNCTIONNAME ($content, $conf)    {
		$this->conf=$conf;
		...
 }

nun muss es durch das cObj-Objekt “geschleust” werden und dort dann die stdWrap-Methode aufgerufen werden. Die stdWrap-Mehtode cObj-Objekt nimmt zwei Parameter entgegen: Der erste Parameter ist der Parameter/die Variable auf der der stdWrap angewendet werden soll. Der zweite Parameter ist ein array der die stdWrap Anweisungen enthält (was wir uns gleich aus dem $conf-igurations-Array bauen werden).

Den zweiten Parameter (also die Anweisungen) holen wir uns jetzt aus dem $conf array:

$arrayValueFromConfig = 'apptitle'; //das ist der Parametername aus dem Typoscript
$arrayValueFromConfigPlusPoint = $arrayValueFromConfig."."; //hier fügen wir einen Punkt (".") hinzu damit wir einen Array kriegen!.

$valueToWrap = "Beispielvariable"; // Wer aus dem Phpskript, der per stdWrap verarbeitet werden soll (hier ge-dataWrappt).

Diese so zusammen gebastelten Werte übergeben wir jetzt an die funktion stdWrap vom cObj-Objekt und fügen sie der Variable $content hinzu, damit sie im Frontend angezeigt wird.

 $content .= $this->cObj->stdWrap($valueToWrap, $conf[arrayValueFromConfigPlusPoint]);

Hier noch ein einfacheres Beispiel, was die Verwendung noch etwas veranschaulicht:

$valueToWrap = "hallo";
$wrapAnweisungsArray = array ('case' => 'upper', 'wrap' => '<font size="10"> | </font>');
$content .= $this->cObj->stdWrap($valueToWrap,$wrapAnweisungsArray);

// gibt folgendes aus: <font size="10">HALLO</font>

http://www.pi-phi.de/functions.html
http://www.typo3.net/tsref/functions/stdwrap/
http://wiki.typo3.org/De:TSref/stdWrap

 
 

xCode per WGET downloaden

30 Nov

Im Leben eines (iPhone-) Entwicklers wird man von Apple alle paar Monate dazu genötigt, die komplette Entwicklungsumgebung (xCode) herunter zu laden. Selbst mit einer 16.000er Leitung kann das über eine Stunde benötigen, da die Datei mehrere GB groß ist. Ärgerlich ist das ganze, da eigentlich nur das SDK benötigt wird und nicht die ganze Entwicklungsumgebung (das ist etwa so, als ob man für ein neues Word-Datei-Format jedes mal das komplette Office-Paket herunter laden muss). Sei’s drum…
Am schönsten wäre es wenn die Datei gleich auf das NAS gespeichert würde. Das geht prinzipiell erst mal nicht, weil man sich bei Apple einloggen muss (ein Cookie gesetzt bekommt) und dann erst den Download starten kann.
Hier nun der workaround:

  • Cookie exporter im Firefox installieren (https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/66579/)
  • Firefox neu starten
  • Bei Apple im Devcenter einloggen (http://developer.apple.com/iphone)
  • Cookies mittels Coockie exporter in eine Datei exportieren (z.B. export_coockies.txt)
  • Diese Datei in das Verzeichnis des NAS/Linux-Systems legen in dem der Download passieren soll
  • mit folgendem Befehl den xCode-Download starten (gilt hier exemplarisch für xCode 4.2):

wget –server-response –continue –no-check-certificate –load-cookies=export_coockies.txt https://developer.apple.com/ios/download.action?path=/ios/ios_sdk_4.2__final/xcode_3.2.5_and_ios_sdk_4.2_final.dmg

  • Das Ganze lässt man am besten per “sreen”-Befehl in einem virtuellen Terminal laufen, damit man es dann mit CTRL-A D im Hintergrund laufen lassen kann.

Update 1:
Irgendwie gibt es seit einer Weile mit dieser Methode Fehlermeldungen (ich bin dem Grund nicht wirklich auf die Spur gekommen) und deshalb hier noch eine kleine aber effektive Verbesserung:
Der Teil des Links wird nicht per “Link kopieren” von der Webseite kopiert, sondern ihr müsst ihn zuerst anklicken, bis der Download startet und dann in der Downloadliste im Kontextmenü (rechtsklick) “Download Link kopieren” anklicken. Damit bekommt ihr einen Link der direkt auf die Datei zeigt – etwa so:

http://adcdownload.apple.com/Developer_Tools/xcode_4.0.2_and_ios_sdk_4.3/xcode_4.0.2_and_ios_sdk_4.3.dmg

 
 

Piraten, Twitter, #JBK und die Generation C64

23 Sep

Heute Abend gab es eine sehr interessant zusammen gesetzte Runde bei JBK im ZDF. Unter anderem mit Steffen Seibert, Dieter Kronzucker und Wolf von Lojewski in der Runde. Bei der Studio-Sonntagsfrage kamen die Piraten auf 6,8% – immerhin (“Begründung”: “…es sind ja auch ganz viele Jugendliche hier…”).

Völlig versagt hat JBK als er das erste Mal dem “Medium” Twitter (“…ich erkläre an Eides statt, dass ich das noch nie vorher gemacht habe…”) in Berührung gebracht wurde. Sein Fazit sinngemäß: Is nix, kann nix, blöd, werde ich nie wieder anfassen. Auf Twitter überschlugen sich auch gleich die Hashtags in der Kombination: #jbk #umschalten und #fail. Na ja, was man nicht kennt und nicht sieht existiert eben für manche nicht – ebenso wenig wie die Piraten, die man entweder kennt und wählen wird oder noch nie etwas von ihnen gehört hat.

All denjenigen, die immer noch nicht so ganz verstanden haben, worum es eigentlich geht, sei dieses Video ans Herz gelegt, dass ich auf Peter’s Blog gefunden habe und es hier auch veröffentlichen möchte:

 
 

Konstanz hat 7.560 Facebook-Nutzer

14 Mai

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Konstanz hat 7.560 Facebook-Nutzer

Das findet man jedenfalls heraus, wenn man sich durch die Menüs zur Schaltung von Werbung klickt. Damit kann man noch ganz andere nette Spielchen machen. Z.B. kann man sich anzeigen lassen, wer davon verheiratet, single, verlobt, Männlein oder Weiblein ist.

Das sind natürlich nur Zahlen, die auf den Nutzern beruhen, die das auch angegeben haben, aber in Netzwerken wie Facebook tun das ja die meisten – Wahrheitsgemäß.

Wer sind Deine User - Facebook?

So sieht das dann aus, wenn man mal wissen will, wie viele in der eigenen Stadt denn schon vernetzt sind.

Ach ja – und was kann man jetzt damit machen? – Genau: Werbung. Ich kann allen Konstanzern eine persönliche Nachricht zukommen lassen.

Facebook hat 80 Bundestagsabgeordnete - bisserl wenig, oder?
Das mit der “persönlichen Nachricht” geht übrigens auch mit den 80 Bundestagsabgeordneten *hihihi*…

 
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Direkte Demokratie – über die Hintertür?! – den würde ich wählen!

27 Apr

Seit ich mich erinnern kann, über Politik zu reden wird immer wieder über das Thema “Direkte Demokratie” diskutiert. Die einen meinen, man könne wichtige Entscheidungen nicht in die Hand der Masse legen, denn diese hätte keine wirklich fundierte Entscheidungskompetenz und würden den Bedürfnissen der Minderheiten nicht gerecht werden, die Anderen meinen, es sei das einzige Allheilmittel gegen Politikverdrossenheit und die Schweiz hätte ihre lange Erfolgsgeschichte diesem System zu verdanken. In meinen Augen liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.

Das Problem mit dem jetzigen System der repräsentativen Demokratie ist, dass die Bürger sich immer weniger repräsentiert fühlen und das zu einer Politikverdrossenheit die sich in einer immer niedrigeren Wahlbeteiligung ausdrückt, führt. Der Wahlkampf in den USA hat gezeigt, dass wieder mehr Wähler mobilisiert werden können, wenn man “direkt” mit ihnen kommuniziert (Twitter, personalisierte SMS etc.) und sie das Gefühl bekommen, gehört zu werden und ein Teil des Entscheidungsprozesses zu sein. Auch neuere Massenphänomene wie Twittern und Bloggen drücken das Bedürfnis der Menschen aus, am Geschehen teil zu nehmen und nicht mehr nur passiv zu beobachten.

Man kann – ebenfalls so lange ich mich zurück erinnern kann – Initiativen zur Einführung einer Direkten Demokratie beobachten, die jedoch meist alle entweder ganz gescheitert sind, mangels Interesse im Sande verlaufen sind oder immer noch auf Sparflamme vor sich hin dümpeln. Es hat den Menschen anscheinend auch nie so auf den Nägeln gebrannt, dass sich wirklich eine große Masse um das Thema gekümmert hat.

Ich finde das Thema trotzdem nach wie vor spannend aber bin auch der Ansicht, dass die Einführung einer solchen Demokratieform einen viel zu großen Umbruch darstellen würde, als dass sich die etablierten, amtierenden Mächtigen dafür stark machen könnten (oder wollten), noch dass eine Bewegung aus dem Volk Chancen hätte, mehr direkt-demokratische Elemente mit den jetzigen Machthabern in unserem doch recht eingefahrenen System zu erstreiten.

Mein Idee sieht ein bisschen anders aus und wirft nicht gleich ein ganzes System (was ja trotz allem doch einigermaßen gut funktioniert) über den Haufen. Ich stelle mir folgendes vor:

Ein Abgeordneter, der ein Mandat im Bundestag (oder in einem anderen demokratischen Gremium) hat, verpflichtet sich öffentlich, ausschließlich so zu stimmen, wie es seine Wähler für die jeweilige Entscheidung mehrheitlich von ihm wünschen. Eigentlich ganz einfach und eigentlich ja auch auch irgendwie selbstverständlich (obwohl es momentan ja nicht so läuft).
Dazu würde ein (recht einfach zu bauendes) System geschaffen werden, mit dem jeder (Berechtigte) zu dem jeweils zur Abstimmung stehenden Thema einmal im abstimmen könnte. Dieses System besteht aus einem webbasierendes Abstimmungssystem. Hier werden gleichzeitig alle relevanten Informationen, die benötigt werden, um sich über das Thema, welches zur Abstimmung steht, zu informieren, bereit gestellt. Es werden auch Diskussionsforen zum Thema angeboten, damit diejenigen, die Abstimmen sollen, auch untereinander Meinungen austauschen können.

Für den Abgeordneten hätte so ein System und das Bekenntnis dazu mehrere Vorteile. Zum einen währe er damit ein wirklicher Repräsentant seiner Wähler und könnte sich in der Diskussion immer darauf berufen. Keine “Umfragewerte” mehr, kein “tappen im Dunkeln”, kein “Erraten der Wählermeinung” mehr. Das nächste, das für ihn von Nutzen währe, währe (zumindest wenn er der Erste ist, der sich dazu bekennt) eine gewisse öffentliche Aufmerksamkeit und parteiübergreifende Wählerstimmen von Wählern aller Parteien, denn er ist ja nun “Ideologiefrei”.

Ich fände das ein spannendes Experiment, bei dem es sehr viel zu gewinnen und im Verhältnis dazu wenig zu verlieren gibt.
Also liebe Abgeordnete, wer macht den ersten Schritt?

Diesen “Direkten Demokraten” würde ich wählen – egal welcher Partei er angehört!

 
 

Spenden auf Autopilot – ohne dass man es merkt

02 Apr

Jeder sollte/möchte doch in irgend einer Form etwas für einen guten Zweck spenden. Man bekommt oft Anfragen, in der Post oder sieht Spendenaufrufe im Fernsehen. Mal spendet man etwas mal nicht.

Eine  ganz neue, einfache und “kostenneutrale” Art des Spendens für einen guten Zweck habe ich nun für mich gefunden: Ich kaufe recht viel bei Amazon ein. Nun gibt es ein Plugin, dass man in den Firefox integrieren kann, dass einem bei jedem Amazon-Kauf über eine bestimmte URL leitet, und so das Porjekt www.laafi.at (führt Gesundheitsprojekt in Burkina Faso durch) einen Spendenbeitrag von Amazon erhällt, ohne dass es einen selber mehr kostet.

Hier das Projekt: www.laafi.at

Hier der Link zu dem Firefox-Plugin: www.laafi.at/amazon

 
 

Die Matrix ist so komplex wie die Windowswelt

02 Dez

…oder war der Film so erfolgreich, weil die Matrix der echten Welt so nahe kommt?

Computer sind komplexe Systeme, dass haben bestimmt schon die meisten festgestellt. Dass sie gerne mal abstürzen und nicht immer das tun, was man gerne von Ihnen erledigt hätte, wissen wir – denke – ich auch schon alle. Wie im richtigen Leben auch.

Gerne wird das auf das auf Mr. Gates geschoben, der sein Handwerk offensichtlich nicht richtig erledigt hat. Aber wahrscheinlich ist uns das Microsoft-System so ans Herz gewachsen, weil es sich genau so verhält, wie im echten Leben.

Was wäre wenn es sich so verhaten würde (oder auch tut) wie ein Windows-System!? – Gugst du hier:

N-joy.

P.S.: Ich benutze zwar in letzter Zeit sehr viel einen Apfelcomputer, aber meinene Windose möchte ich trotzdem nicht missen.

 
 

Das erste mal auf einen BarCamp! – Wie? – BarWas??

29 Sep

Heute war mal wieder etwas neues und Spannendes angesagt: Ein BarCamp!

Und zwar dieses hier in Stuttgart: BarCamp Stuttgart

Was ist denn das? – Das fragte ich mich von ein paar Wochen auch noch. Ich musste es mir auch zweimal erklären lassen, bis ich es verstand – aber dann machte es sofort diesen besonderen “Klick” bei dem man denkt: “Wow, genial, warum gibt es so etwas erst jetzt auf meinem Radar bzw. in der Welt” und “Warum hat niemand früher dese Idee gehabt”.

Was ist das denn nun? Hier eine kurze Erklärung:

Ein BarCamp ist eine Veranstaltung – oder eine Art Tagung, bei der es – außer einem groben Thema – keine Vorgaben gibt. Jeder, der möchte, kann einen Vortrag (sog. Session) halten. Am Anfang wird in einer kurzen Runde kund getan, wer gerne was vortragen möchte und mit Handzeichen Interesse bekundet (oder eben auch nicht). Dann werden die Vortragsvorschläge auf einen Zettel geschrieben und an einer Pinnwand  den entsprechenden Räumen und Zeiten, die zur Verfügung stehen, zugeordnet.

Die einzige Regel, die es gibt, lautet: Nicht kritisieren, sondern besser machen.

Der Begriff BarCamp kommt nicht von der “Bar” (Trinken / Tresen) sondern hat eine lustige Geschichte: In der Informatik gibt es die Begriffe “foo” und “bar”. Sie werden als sog. “metasyntaktische Variablen” verwendet. D.h. Variablen die keine Bedeutung und keinen Inhalt haben. Immer wenn etwas getestet werden soll, aber noch keine Daten vorhanden sind, wird “foo” und “bar” gerne benutzt.

Tim O’Reilly ist der Erfinder des FooCamps, das genauso funktioniert, wie das gerade beschriebene BarCamp. Da man dafür jedoch vom O’Reilly Verlag eingeladen werden musste, etablierte sich ein der abgewandelte Begriff des BarCamps. Analog zu den Begriffen “Copyright” und “Copyleft”.

Ich habe mich dort in dieser Atmosphäre unter den Teilnehmern sehr wohl gefühlt und es war sicher nicht das letzt Mal, dass ich auf einem BarCamp war.

Vielen Dank, Peter, für’s Anregen und für’s Mitnehmen!

 
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