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Die Matrix ist so komplex wie die Windowswelt

02 Dez

…oder war der Film so erfolgreich, weil die Matrix der echten Welt so nahe kommt?

Computer sind komplexe Systeme, dass haben bestimmt schon die meisten festgestellt. Dass sie gerne mal abstürzen und nicht immer das tun, was man gerne von Ihnen erledigt hätte, wissen wir – denke – ich auch schon alle. Wie im richtigen Leben auch.

Gerne wird das auf das auf Mr. Gates geschoben, der sein Handwerk offensichtlich nicht richtig erledigt hat. Aber wahrscheinlich ist uns das Microsoft-System so ans Herz gewachsen, weil es sich genau so verhält, wie im echten Leben.

Was wäre wenn es sich so verhaten würde (oder auch tut) wie ein Windows-System!? – Gugst du hier:

N-joy.

P.S.: Ich benutze zwar in letzter Zeit sehr viel einen Apfelcomputer, aber meinene Windose möchte ich trotzdem nicht missen.

 
 

Bankenkriese und Immobilien: Inflation oder Wertsteigerung?

07 Okt

Die Bankenkriese ist in aller Munde und wird uns vermutlich auf die ein- oder andere Weise alle betreffen. Wir können zwar nicht besonders viel beeinflussen, aber es zeigt uns auf einmal, wie vernetzt und globaliesiert wir mit dem Rest der Welt sind. Die Regierungen legen Rettungsprogramme auf, die das schlimmste abwenden sollen, ob das gut ist oder nicht, ob das langfristig die richtige Entscheidung ist, wird sich erst noch zeigen. Es ist im Moment die einzige Alternative, die sinnvoll erscheint. Im besten Fall kostet es uns keine Steuergelder und im schlimmsten Fall müssen die Steuerzahler die Zeche bezahlen. Was jedoch schon jetzt sicher ist, so oder so, wird es die Inflation, die sowieso schon höher ist, als die offizielle Statistik uns verkaufen möchte, ist, weiter anheizen.

Wenn der Staat sich einmischt und so viel Geld bereitstellen muss, gibt es nur zwei Möglichkeiten dies zu tun:

  1. Entweder er leiht sich das Geld auf dem Kapitalmarkt mit der Folge, dass die (realen Markt-) Zinsen steigen
  2. oder er (bzw. die “unabhängige” Zentralbank) druckt Geld, mit der Folge, dass die Inflation weiter angeheizt wird.

Im ersten Fall muss sich die Zentralbank dann überlegen, ob sie ihre Zinspolitik nachzieht, was wiederum Konsequenzen für die Konjunktur hat oder ob sie versucht, am Markt vorbei, die Zinsen politisch fest zusetzten. Was dann passieren kann, haben wir ja in den letzten Jahren in Japan erlebt!

Im zweiten Fall heizt sie die Inflation weiter an – und wenn man diese “richtig” berechnet (siehe unten) dann sind wir auf dem Weg zu einer Hyperinflation.  Das dies auch für uns nicht unmöglich ist zeigt der Wikipedia-Artikel (insbesondere der untere Teil mit Beispielen aus unserer Zeit).

Offiziell haben wir zwischen 1,5 und 3% Inflation – wenn man es nach dem Warenkorbmodell berechnet. Wenn man die Inflation aber aus dem Verhältnis aus Wirtschaftsleistung und Geldmenge (M3) berechnet ergeben sich für die letzten Jahre ganz andere Zahlen – und zwar die Zahlen, die wir alle seit der Einführung des Euro gespürt haben: zwischen 5% und 6%.

Als ich letztens über diese Berechnungsmethode gelesen Habe, kamen mir die vielen Diskussionen, die ich über die Teuerungsrate seit der Euroeinführung geführt habe, in den Sinn, deren durchgehender Tenor war, das die offiziellen 2% einfach nicht sein können und die Menschen eine viel höhere Teuerungsrate spüren. Es kommt eben immer darauf an, welches mathematische Modell man zugrunde legt – und dass diese Modelle falsch oder unvollständig sein können, bekommen wir ja alle gerade zu spüren.

Jetzt aber noch ein Gedanke zu den Immobilien: Die Preissteigerungen der Immobilien werden weder von der Zentralbank in ihrer Zinspolitik berücksichtigt, noch werde die Immobilienpreise für die Berechnung der Inflation nach der Warenkorbmethode herangezogen. Bei Immobilien – und deren Preissteigerung -  merkt man die Inflation aber am ehesten – gleich gefolgt von den Rohstoffpreisen.

Ich habe noch nie jemand über seine (oder eine andere) Immobile sagen hören, “Oje, die Inflation ist so hoch, dass mein Haus/meine Wohnung nun einen höheren Preis auf dem Markt erzielt”. Vielmehr hört man meist: “Meine Immobilie ist jetzt viel mehr Wert, sie hat an Wert zugenommen und hat damit eine tolle Rendite erzielt”. Aber – stimmt das denn? Meiner Meinung nach nicht. Wir sehen (oder wollen) dort nicht sehen, dass es die Inflation ist und verkaufen uns die Preissteigerung als “Gewinn” ohne genauer hin zu sehen, weil die “offiziellen Zahlen” eben diese Teile des Marktes nicht erfassen.

Genau dieses Denken hat zu der falschen “Berechnung”/”Bewertung” der Immobilienpreise in den USA geführt, mit denen die ganze Kriese anfing.

 
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Videoqualität bei youtube

03 Okt

Endlich habe ich es geschafft, ein kurzes Video zu erstellen, in dem man unsere Ferienwohnung von innen betrachten kann. Ist zwar schon das Ende der Saison, aber die nächste komme bestimmt.

Geschnitten, ein bisschen Musik darunter gelegt und dann sollte es bei youtube gespeichert und einfach eingeunden werden. Gedacht, getan, aber das Ergebnis hat mich garnicht überzeugt. Miserable Qualität des Videos, die kleine Schrift der Untertitel kaum lesbar.

Beim recherchieren habe ich rausefunden, dass youtube noch alte Codecs für flash7 verwendet, aber es inzwischen möglich ist, die Videos auch in höherer Qualität abzuspielen.Das funktioniert so:

  • Entweder über den Link “ In hoher Qualität ansehen” (das ist nichts besonderes, denn es bleibt damit dem Benutzer überlassen, diesen Link zufällig zu finden
  • Mit dem URL-Parameter &fmt=18 der an dieVidoe-URL angehängt wird (z.B. so: http://de.youtube.com/watch?v=OrWJWlk99wE&fmt=18)
  • Beim Video einbetten wird es schon schwieriger. Dazu habe ich folgenden Code gefunden:
<object width="425" height="355"><param name="movie"
value="http://www.youtube.com/v/OrWJWlk99wE&ap=%2526fmt%3D18">
</param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed
src="http://www.youtube.com/v/OrWJWlk99wE&ap=%2526fmt%3D18"
type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent"
width="425" height="355"></embed></object>

Wobei OrWJWlk99w natürlich durch den Code von Eurem Video ersetzt werden muss.
Hier nun einmal der Vergleich:

Video in normaler Qualitiät

Video in höherer Qualität

 
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Das erste mal auf einen BarCamp! – Wie? – BarWas??

29 Sep

Heute war mal wieder etwas neues und Spannendes angesagt: Ein BarCamp!

Und zwar dieses hier in Stuttgart: BarCamp Stuttgart

Was ist denn das? – Das fragte ich mich von ein paar Wochen auch noch. Ich musste es mir auch zweimal erklären lassen, bis ich es verstand – aber dann machte es sofort diesen besonderen “Klick” bei dem man denkt: “Wow, genial, warum gibt es so etwas erst jetzt auf meinem Radar bzw. in der Welt” und “Warum hat niemand früher dese Idee gehabt”.

Was ist das denn nun? Hier eine kurze Erklärung:

Ein BarCamp ist eine Veranstaltung – oder eine Art Tagung, bei der es – außer einem groben Thema – keine Vorgaben gibt. Jeder, der möchte, kann einen Vortrag (sog. Session) halten. Am Anfang wird in einer kurzen Runde kund getan, wer gerne was vortragen möchte und mit Handzeichen Interesse bekundet (oder eben auch nicht). Dann werden die Vortragsvorschläge auf einen Zettel geschrieben und an einer Pinnwand  den entsprechenden Räumen und Zeiten, die zur Verfügung stehen, zugeordnet.

Die einzige Regel, die es gibt, lautet: Nicht kritisieren, sondern besser machen.

Der Begriff BarCamp kommt nicht von der “Bar” (Trinken / Tresen) sondern hat eine lustige Geschichte: In der Informatik gibt es die Begriffe “foo” und “bar”. Sie werden als sog. “metasyntaktische Variablen” verwendet. D.h. Variablen die keine Bedeutung und keinen Inhalt haben. Immer wenn etwas getestet werden soll, aber noch keine Daten vorhanden sind, wird “foo” und “bar” gerne benutzt.

Tim O’Reilly ist der Erfinder des FooCamps, das genauso funktioniert, wie das gerade beschriebene BarCamp. Da man dafür jedoch vom O’Reilly Verlag eingeladen werden musste, etablierte sich ein der abgewandelte Begriff des BarCamps. Analog zu den Begriffen “Copyright” und “Copyleft”.

Ich habe mich dort in dieser Atmosphäre unter den Teilnehmern sehr wohl gefühlt und es war sicher nicht das letzt Mal, dass ich auf einem BarCamp war.

Vielen Dank, Peter, für’s Anregen und für’s Mitnehmen!

 
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Mapping Openstreetmap (OSM) mit dem Nokia E90

18 Sep

Einem echten Datenjunkie wie mir fällt es nicht immer leicht, mich zu motivieren nach draußen zu gehen, obwohl ich weiß, dass es mir eigentlich gut tun würde, an der frischen Luft zu sein. Vielleicht hat sich das zumindest temporär geändert, denn ich habe ein neues Spielzeug entdeckt, dass mit Daten und frischer Luft zu tun hat: Mapping für die Openstreetmap.

Ich brauchte keine neue Hardware oder Software, alles, was dazu nötig war, besitze ich bereits: Einen Computer mit Internetzugang (is’ ja klar), ein Handy mit GPS (natürlich einen Communicator E90!) und ein Fahrrad (mit als Handyhalterung umfunktionierter Kartenhalterung). Die Software, zum aufzeichnen der Geodaten gibt’s von Nokia kostelos und heisst SportsTracker.

Nun los auf’s Fahrrad, vorher den Akku laden nicht vergessen, da GPS immer ein bischen mehr Strom braucht, den SportsTracker anschmeißen und munter durchs Dorf radeln. Nicht vergessen, sich die Straßennamen zu notieren, damit man anschließend auch noch weiß, welche Linie zu welcher Straße gehört.

Sobald man keine Lust mehr auf den vielen Sauerstoff hat (größter Feind des echten Nerd: Sonnenlicht, Sauerstoff und das Gebrüll der Vögel :-) ) kann man nun mit gutem Gewissen (ja, man hat sich in der freien Natur bewegt!) an die Datenschleuder zurückkehren und die Daten aus dem Handy als .gpx exportieren.

Der Mac kann dann die Datei aus dem Handy direkt in die OSM hochladen und man erhält gleich einen Pfad, dem entlang man nun die Straßen nachzeichnen, benennen und beschreiben kann. Eine detailierte Anleitung findet sich hier.

Jeden Mittwoch werden die neuen Straßen, die die Benutzer eingetragen haben, in die offizielle Karte übernommen. Das ist ein nettes Gefühl!

Viel Spaß beim Mappen.

Wer noch nicht so genau weiß, warum es die OSM gibt und warum das ein tolles Projekt ist, dem seien die Blogartikel von Peter Eich zum Thema OSM ans Herz gelegt.

GPS-Track aus dem E90

 
 

me@twitter

12 Jul

Vielleicht geht es ja auch einigen so wie mir mit dem Bloggen:

Am Anfang ist die Motivation groß, man installiert sich sogar ein Word-Press-Client auf seinem Mobiltelefon (nein KEIN Iphone!) und es wird fleißig daruflosgebloggt…

Irgendwann stellt man dann fest, dass der letzte Blogeintrag schon …ähh, ja, genau… 10 (in Worten: zehn!) Monate her ist…

Aber: ich habe vielleicht ein Heilmittel gefunden, um nicht ganz von der Bildfläche zu verschwinden: twitter.

In diesem Sinne CU @ twitter.com/pixelpuxel

 
 

Endlich Spamfrei – ja, es geht tatsächlich!

22 Okt

Hier erfahrt ihr wie ihr eine Methode, wie Euer Emailpostfach wirklich Spamfrei werden kann – und das ganz ohne Spamfilter! Also, es funktioniert folgendermaßen:

Vorraussetzungen:

  • Webserver mit eigenem Mailserver, am besten Sendmail. Sendmail ist bei jeder Linuxinstallation standardmäßig installiert. (z.B. zu haben als VServer bei Hosteurope)
  • Zugriff auf die Konfigurationsdatei von Sendmail – am besten mittels der kostenlosen Adminoberfläche “Webmin” (optional, aber es erleichtert die Sache ungemein!)
  • Domainnamen, Für den man eine Subdomain Mit einem MX-Eintrag konfogurieren kann (z.B. zu haben bei united-domains.de)

Nun zur Vorgehensweise:

  • Es wird eine Subdomain z.B. mx.domainname.com (mx nehme ich gerne, weil es kurz ist und weil es sich nach MailExchange – wie gmx anhört) erstellt und die IP-Adresse, bzw. der MX-Eintrag auf den Mailserver eingestellt.
  • Auf dem Mailserver wird ein Catchall für die Subdomain (nicht für die Hauptdomain!) erstellt, so dass alle Mails, die an irgendwas@mx.domainname.com gehen an das konfigurierte Postfach oder/und an eine Emailadresse gehen.
  • Bei Anmeldungen, z.B. in einem Onlineshop, Onlineforum oder ähnlichem, wir jeweils eine Adresse verwendet, die sich wie folgt zusammensetzt: domainname_ohne_TLD@mx.domainname.com

Diskussion:

Ein Catchall ist nichts besonderes. Dieser wird von den üblichen Spammern mit zufälligen Adressen vollgespammt (nach dem Pirnzp: zufall_zxz_123@domainname.com oder ähnliches). Die Spammer beziehen die Domainnamen aus den Datenbanken der Registrierungsstellen, die öffentlich sind, deshalb hat man dagegen keine Mittel.

Ein Catchall auf einer Subdomain hingegen ist nicht öffentlich und auch nicht zu erraten! Der Name der Subdomain ist nur dem Ersteller bekannt. Es ist (noch) sehr unüblich seine schöne Emailadresse unnötig zu verlängern.

Wenn man sich daran hält, bei Registrierungen immer den Domainnamen vor dem @ zu verwenden kann man nachvollziehen, woher eine (unerwünschte) Email stammt. Dies kann man bei dieser Methode durch die Zieladresse und nicht durch die Absenderadresse. Die Zieladresse ist nicht fälschbar (sonst würde sie ja nicht ankommen) und auch nicht durch ein BCC verschleierbar. Man kann dann im Header der Mail genau sehen, wohin sie geht und daraus schliessen, woher sie kommt, denn man hat ja für jede Anmeldung oder Veröffentlichung einen anderen, aussagekräftigen Namen (siehe oben) gewählt.

Falls nun doch einmal eine Zieladresse für Spam missbraucht werden sollte, kann man diese ganz leicht auf dem empfangenden Mailserver im Sendmail sperren und eine Fehlermeldung an den Spammer zurückgeben.

Alles, was die Regierungen gegen die Spamflut (Gesetze etc.) versuchen, Spamfilter, die das Leben nur noch schwieriger machen, weil man nie weiss, ob die Nachrichten tatsächlich beim Empfänger landen sind mit dieser Methode überflüssig geworden. Bei mir funktioniert sie 100% und ich habe keine einzige unerwünschte Mail mehr in meinem Briefkasten.

Vielleicht macht das Beispiel Schule und wir können damit die Flut eindämmen – bis zu dem Zeitpunkt, wenn sich die Spammer einen neuen Weg suchen, um auch diese Methode zu umgehen…

 
 

Unsere Route als Googlemaps-Mashup

17 Okt

Jetzt ist es fast einen Monat her, dass wir aus USA zurück gekommen sind. Ich habe auf unserer Wohnmobiltour fast immer das GPS laufen gehabt und die Dateien nun mal nach GoogleMaps exportiert.

Hier nun die einzelnen Etappen:

Unsere Route

 
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Wieder zuhause

24 Sep

Am letzten Dienstag morgen sind wir wieder in Zürich eingetroffen. Ein ganz schöner Kulturschock, wenn man so lange weg war. Es ist doch etwas enger hier. Jetzt heisst es den Postberg und den Alltag bewältigen und die Mengen an Fotos sortieren.

 
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Tschüs Vegas…

14 Sep

…war der Signsang, den Frederik auf der Fahrt aus Las Vegas hinaus auf der Interstate 15 süß von sich gab, als ich mit ihm zusammen auf dem Bett am Heck des Campers saß und wir uns von der Stadt immer weiter entfernten. Tschüüss Vegas…

Heute mussten wir uns jedoch nicht von Vegas, sondern von unserem Wohnmobil verabschieden. Nachdem wir schon eine Nacht ohne schwankendem Bett verbracht hatten, fuhren wir den Camper heute nach San Leandro über die Bay Bridge, zurück zur Verleihstation. Es waren drei wunderschöne Wochen!

 
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