Heute, zu Katharinas Geburtstag, haben wir die letzte Etappe zum Grand Canyon geschafft. Von Needles aus, wo wir übernachteten, waren es nopch ca. 230 Meilen. In Needles hatten wir fast Wüstenklima. Der Wetterbericht, der am Pool angeschlagen war, wies für die kommende Woche 33 Grad als Tiefsttemperatur und 46 Grad als höchsttemperatur aus. …wie ein Fön… Und der Pool war warm…! Frederik konnte bei diesen Wassertemperaturen gar nicht bekommen.
Auf der Fahrt sahen wir das erste Mal seit zwei Wochen ein paar Regentropfen. Da wird man ja gleich richtig depressiv… Aber die sind weg und hier oben (der Rand des Grand Canyon liegt auf ca 2000m) ist es wieder etwas kühler, so dass man in der Nacht ohne Klimaanlage schlafen kann.
Der Sports Tracker auf dem Handy liefert prima GPS-Daten um sie auf Google-Maps darstellen zu können. Hier unser Track vom Yosemite-Nationalpark. Da kommen schon einige Kilometer zusammen…
Hier geht es zur Route…
Nach dem Start von San Francisco aus gings zuerst zum Lake Tahoe. Wir hatten die Distanz etwas unterschätzt und kamen so erst im Dunkeln an. Den Campingplatz hatten wir von unterwegs aus gebucht und bezahlt, so dass wir nur noch auf unseren Platz fahren mussten. Auch hier machte sich unser Navi wieder bezahlt. Mitten in der nacht einen Platz zu finden, von dem man nicht wirklich weiß, wo er liegt ist so viel leichter. WLAN gibt es nur gegen bares
so dass wir es nicht nutzen wollten.
Am nächsten Tag sahen wir uns Lake Tahoe an und macheten einen Großeinkauf in einem Supermarkt (mit dem GPS in der Tasche). Die anschließende Fahrt führte uns zum Monolake, einem Salzwassersee.
Einen Campingplatz fanden wir einige Meilen die Straße richtung Yosemite. Am morgen begrüßten uns drei Rehe, die zwei Meter von unserem Wohnmobil vorbeizogen. Unsere Tagestour führte uns zu White Wolf, einem netten Campground. bei einem Spaziergang sahen wir das erste Mal einen Bären in freier Wildbahn. Es wird überall streng darauf hingewiesen, kein Essen im Auto oder unbeaufsichtigt liegen zu lassen. bis zu 1000 $ Strafe kann das kosten.
Am nächsten Tag gegen Mittag trafen wir in Yosemite Valley ein und hatten Glück mit dem Campground: Wir bekamen einen Platz direkt neben dem Flusslauf. Wir erkundeten das Dorf und die Gegend, die wunderschön sind.
Als einzigen Mobilfunkanbieter gibt es AT&T. Internet ist umsonst im Ahawahnee-Hotel in dem großen Salon zu haben (ist auch ohne das einen Besuch wert!).
Eine zweite Nacht blieben wir auch noch dort und fuhren heute weiter in Richtung Fresno auf einen KOA-Campground. Es gibt hier zwar WiFi aber das ist fas nicht zu gebrauchen. Erst muss man sich umständlich registrieren und dann reisst die Verbindung ständig ab! Und wenn es mal funktioniert, dann extrem langam. Ist auch kein Wunder, bei zwei Basisstationen, zig Repeatern und bestimmt 30 bis 40 Campern – Durchgefallen!
Heute Mittag haben wir useren Camper übernommen.
Unser Taxifahrer kannte die Adresse zu der wir wollten nicht, und hatte sich auch nicht informiert, da er dachte, wir wollen zum Flughafen. Da war es gut, dass wir unser TomTom (Navi) dabei hatten, was ich auch gleich auspackte und an der Windschutzscheibe installierte. Mike, unser Taxifahrer, war erst etwas skeptisch, denn es sagte ihm er solle Straßen fahren, die er sowieso schon kannte. Im Laufe der Fahrt erklärte ich ihm noch ein paar Funktionen und als wir eine ganz genaue Punktlandung vor die Verleistation machten, war seine Begeisterung doch recht groß.
Beim verabschieden meinte er, er sei jetzt angefressen und das Teil gehe ihm nicht mehr aus dem Kopf.
Mal sehen, ob er sich auch eins besorgt hat, falls er uns in drei Wochen abholen sollte…
Im übrigen hat uns das Navi wunderbare Dienste geleistet – und tut es immer noch! Als wir in San Fancisco mit dem Auto in die Innenstadt gefahren sind, habe ich das Overlay mit den Parkhäusern eingeschaltet und wir haben direktamente eine Pakmöglichkeit gefunden.
Auch mit dem Camper auf längeren Strecken ist das Teil ein Segen. Wir sehen wie lange wir noch unterwegs sind un können uns auf die Lanschaft konzentrieren und müssen nicht auf die Strecke aufpassen.
Und noch was: Die Stellen, an denen wir blieben werden als Bookmarkt gespeichert und können dann mit Google-Maps wieder gefunden werden.
Frederik ist soeben auf einem Mega-Klettergerüst eine 6-sprossige “King-Size”-Leiter allein hoch geklettert und kann sich endlich nach einem Stanford-Morgen mit Mami und Papi wieder austoben!
(Wir sitzen gerade am Spielplatz).
Wir haben heute Vormittag erst das Start-Up von Christoph in Palo Alto und dann den wunderschönen Campus von Stanford bei stahlblauem Himmel und Sonnenschein besucht und anschließend in der Stanford Shopping Mall verweilt. Frederik ist schon richtiger Starbuck Milch-Trinker mit Strohalm geworden…
Nach Lunch & Coffee ist er dann im Auto erschöpft eingeschlafen und wir haben uns in Los Altos die Google Site angeshen; für ein Milliarden-Unternehmen eine sehr bescheidene und kleine Anlage!
Hier in Kalifornien pulsieren Know-How und Investment! “Let’s go on the hill!” (Sand Hill) ist das Motto für Start-Ups – da wohnen die meisent Business-Angels.

Seit zwei Tagen nun sind wir nun in der Bay Area von San Francisco. Es ist ein wurderschönes Fleckchen Erde. Hier in Amerika spürt man immer wieder die Weite. Man geht von einer Stadt aus, wie man sie in Europa kennt – aber das ist hier einfach nicht so! Größer, weiter (vor allem weiter auseinander) und einfach großzügiger. Das ist mein gutes altes Amerika, wie ich es von früher her kenne und es hat sich (für Reisende) einfach nicht verändert. Ich war einfach schon viel zu lange nicht mehr hier!
Den Jetlag haben wir alle samt (auch Fredeirk) gut überstanden und am Abend waren wir noch bis um 12 mit Christoph und Christine wach und unterhielten uns. Sie wohnen in einem wunderschönen Haus und wir fühlen uns sehr, sehr wohl hier!
Gestern war ich mit auf dem Golfplatz (siehe hier) und Heute waren wir den ganen Tag mit dem Auto unterwegs. Erst zu einem Kinderladen, den ErgoCarryer (ein Rucksack für die Kleinen) kaufen und dann im das Stadtzentrum von Frisco und anschließend über die Golden Gate und zurück.
Das erste, was ich mir in der Stadt anschauen musste, war das iPhone in einem Apple Store. Fazit: Schnell, guter Bildaufbau, flüssige, angenehme Bewegungen aber einfach zu wenige Aplikationen. Ganz nett, aber das wars auch schon. Die virtuelle Tastaur ist besser, als ich erwartet hatte.
Nach einem etwas mehr als achtstündigen Flug sind wir in Philadelpia, USA angekommen. Frederik hat alles prima überstanden, lief fleißig auf dem Gang im Flugzeug hin und her und wickelte die Stewardess um den Finger.
Die Immigration ging zügig und unkompliziert – genau wie man es von früher kennt – eben nur mit dem Unterschied, dass noch zusätzlich biometrische Daten erhoben werden. Ansonsten hat sich weder an den Fragen, noch an den Formularen etwas geändert – immer noch das gleiche Grün und die gleiche Größe.
Eine böse Überraschung gab es dann doch: Katharina hat ihr Handy zuhause vergessen und ist nun ohne Kontakte und wichtige Informationen, die im Handy gespeichert sind, unterwegs.
Die Pepaied-Karte von t-mobile, die ich auf Ebay gekauft hatte, funktioniert auf Anhieb und auch mit der t-mobile-Karte aus Deutschland sah ich sogar gleich ein kleines E (für EDGE) über den fünf von fünf Empfangsbalken im Display, als das Handy aus seinem Schlafmodus erwachte. Leider sind mit der Prepaied-Karte keine Datenverbindungen möglich, so dass wir jetzt immer auf WLANs angewiesen sind. Die sollte es aber eigentlich in USA zur Genüge geben.
In zwei Stunden, die wir im Lande waren habe ich auch schon drei iPhones gesehen!
Nun sind wir auf San Francisco und Christoph und Christine gespannt! Es sind noch gut drei Stunden Flug bis dahin und nach unserer Zeit ist es jetzt 2:28 Uhr morgens. Frederik schläft auf dem Rücken zwischen uns auf seinem eigenen Sitz mit einer Schlafbrille über den Augen und auch Katharina hat die Erschöpfung in das Land der Träume befördert (so sieht es zumindest aus).
So, den ganzen Packstress hinter uns, die Organisation abgeschlossen, sind wir durch alle Kontrollen durch und sitzen vor dem Abflugterminal mit Blick auf das Flugzeug, das uns über den großen Teich bringen wird.
Ein WLAN gibt es hier zwar überall, aber die Preise sind hier in der Schweiz genau so unverschämt, wie in Deutschland. Also doch lieber GPRS.
Steffen: Vielen Dank nochmal fürs an den Flughafen fahren!
Liebe Grüße,
Gabriel

Mal sehen, ob das jetzt von der Breite in den Blog passt
Ob der Blog wohl auch vom Handy aus (mit der Software kablog) aus erweitert werden kann? – Das hier ist ein Feldtest: Dieser Eintrag wird auf dem Nokia E90 geschrieben und über das WLAN abgesendet…
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